Elikya na biso Maluku

Partnerschaft mit der Schule „Elikya na biso“ in Maluku in der Demokratischen Republik Kongo 

 

Der Name der 2014 eröffneten Schule ist Programm: „Elikya na biso“ heißt übersetzt aus der Landessprache Lingala so viel wie „Hoffnung für uns“. Die Möglichkeit, Lesen, Schreiben und Rechnen sowie Französisch zu erlernen, bedeutet für die meist bitterarmen Familien dieser Region ein kleines Stück Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
 

 

Das sind ein paar der Allerkleinste - Kinder der Materielle, also des Kindergartens bzw. der Vorschule
Das sind ein paar der Allerkleinsten - Kinder der Maternelle, also des Kindergartens bzw. der Vorschule

 

Maluku liegt 80 Kilometer von Kinshasa, der Hauptstadt des Landes entfernt, am Rande des Urwalds am Ufer des Flusses Kongo. 
In sechs Klassenräumen des vom Verein „Hilfe für Menschen im Kongo“ errichteten Schulgebäudes werden derzeit 600 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1-8 sowie zwei Vorschulklassen unterrichtet. Der Unterricht findet in zwei Schichten statt: Vormittags haben die Jüngeren Unterricht, nachmittags bis zum Abend lernen die älteren Schülerinnen und Schüler. Anschließend sowie an Samstagen werden außerdem noch Alphabetisierungskurse für Erwachsene und ältere Jugendliche angeboten, die sehr gut besucht sind

 

Hier sieht man einen Klassenraum von innen.
Hier sieht man einen Klassenraum von innen.

 

Alle Schulkinder bekommen morgens in der großen Pause ein einfaches Frühstück, bestehend aus einem Baguette und einem Kakaogetränk mit Tee, dazu Obst je nach Saison. Dieses Frühstück ist wichtig, denn für viele Kinder stellt es die einzige regelmäßige Mahlzeit dar. Viele Familien in Maluku sind so arm, dass es keine regelmäßigen Mahlzeiten gibt. 
Dieses Schulfrühstück, eine elementare Gesundheitsbetreuung und die Unterrichtsmaterialien sowie Kleidung für die Schulkinder werden über Schulpatenschaften finanziert. Einige Klassen des Spalatin-Gymnasiums haben ein oder zwei Patenkinder, die sie regelmäßig unterstützen, u.a. auch durch Kuchenbasare. Die 5. Klassen lernen Maluku im Unterrichtsfach Globales Lernen kennen und führen einen Spendenlauf durch, die 6. Klassen bereiten traditionell einen Basar vor, dessen Erlös unserer Partnerschule in Maluku erhält. 
 

 

Sportunterricht im Hintergrund sieht man die Hügel von Maluku.
Sportunterricht im Hintergrund sieht man die Hügel von Maluku. 

 

Außerdem kommt seit einigen Jahren die Kollekte des Abiturgottesdienstes unserer Partnerschule im Kongo zugute. Mithilfe dieser Kollekte werden Sommer für Sommer Weiterbildungen für alle Lehrerinnen und Lehrer des Kollegiums in Maluku organisiert und durchgeführt. Die Lehrerinnen und Lehrer in Maluku profitieren sehr von diesen professionellen Fortbildungen, die ohne die Unterstützung des Spalatin-Gymnasiums überhaupt nicht möglich wären.
 

 

Schulpatenschaften
Das ist Dada, eines der Patenkinder, die von Schulklassen aus dem Christlichen Spalatin-Gymnasium unterstützt werden. Dada geht in die 3. Klasse und hat gerade den nationalen Wettbewerb aller 3. Klassen gewonnen, in dem es um logisches Denken, Kombinationsgabe und eigene Erschließung von Sachverhalten ging. Im Hintergrund sieht man die Schulgebäude. 

 

Der direkte Austausch mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort gestaltet sich etwas schwierig, da es im Kongo keine Post gibt. Aber Familie Hauskeller, die Initiatoren des Vereins „Hilfe für Menschen im Kongo“, fliegen regelmäßig in den Kongo und transportieren neben Hilfsgütern gerne auch Briefe zwischen den Paten hin und her und berichten bei vielfältigen Aktionen, wie z.B. dem Schulfest und dem Nikolausbasar von den aktuellen Entwicklungen im Kongo, den verschiedenen Hilfsprojekten des Vereins und natürlich auch von den Entwicklungen in unserer Partnerschule.
 

 

Schuluniform
Auch in Maluku gibt es eine Schuluniform. Im Gegensatz zum Spalatin-Gymnasium muss diese jedoch täglich getragen werden. 

 

 

Waisenhaus
Auf diesem Bild sieht man Sita, den Schuldirektor, umringt von Kindern aus dem Waisenhaus. 

 

 

Ausflug
Das ist ein Bild, welches beim traditionellen Ausflug der Klassenbesten entstanden ist.