Elternbeirat


Elternbeteiligung am Spalatin-Gymnasium

Persönlich aber mit Abstand konnte zumindest unser erstes Treffen am 5. Oktober 2020 in diesem Schuljahr stattfinden. Die Aula war groß genug, um einen großen Kreis aufzubauen und die alten und neuen Elternvertreter zusammen zu bringen. Etwas ungewohnt mit diesen großen Lücken konnten wir uns wenigstens mal wieder von Angesicht zu Angesicht austauschen. Nach kurzer Vorstellungsrunde und „Blitzlicht“ zum Schulstart in den einzelnen Klassen waren die weiteren Themen schnell gesteckt. 

Es kündigte sich aufgrund wieder steigender Fallzahlen langsam der nächste Lockdown an und da war das Thema Digitalisierung natürlich besonders gefragt. Die Schulleitung konnte uns beruhigen, denn unsere Schule war schon gut dabei. Die Thüringer Schulcloud (TSC) funktioniert zunehmend besser und wird stetig weiterentwickelt und ausgebaut. Auch hatte unsere Schule die Leihgeräte für Schüler bereits bestellen können, sehr viel zügiger als an vielen anderen Schulen. Hier zahlte es sich aus, dass einige Lehrerinnen und Lehrer das Thema Digitalisierung mit sehr viel Herzblut bereits seit Jahren vorangetrieben haben. Da lagen bei uns die Konzepte quasi schon in der Schublade und konnten nun zügig an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden, um Fördermittel abzurufen. Als dann auch durch einen guten Zufall schneller als gedacht die Versorgung der Schule mit einem schnellen Internetanschluss funktionierte, waren Schule und Lehrer noch besser für die kommenden Herausforderungen gewappnet. 

Auch wenn aufgrund der äußeren Umstände alles noch sehr vage war, tauschten wir uns zu den geplanten Festen und Projekten an der Schule aus. Alles unter der Prämisse, wenn es geht, machen wir es; wenn nicht, müssen wir absagen. So fiel erst mal die Premiere unseres Schulweihnachtsmarktes mit Präsentation des Spalatin-Stollens der immer noch andauernden Infektionslage in Deutschland zum Opfer. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben und so starten wir einen neuen Anlauf im Jahr 2021. Dadurch haben wir zumindest mehr Zeit, um am perfekten Stollen-Rezept zu tüfteln. 

Auch das beliebte Schulfest, welches viel durch Unterstützung der Eltern lebt, musste 2020 kleiner ausfallen und nur in ein „kleines Begrüßungsfest“ für die neuen 5. Klassen umgewandelt werden. 

Nun richten wir unsere Augen auf das große Jubiläum „20 Jahre Spalatin-Gymnasium“, welches wir im September begehen werden. Hoffentlich dürfen wir zu einem großen Fest einladen, denn auch der Schulförderverein möchte noch sein 20-jähriges Bestehen nachfeiern und die Mensa sollte zu diesem Zeitpunkt bereits deutliche Formen angenommen haben. Ihre Einweihung werden wir allerdings bestimmt erst mit unserem 1. Spalatin-Weihnachtsmarkt kombinieren, denn wie es das Wetter in diesem Winter so wollte, verzögerte sich der Baustart aufgrund von Frost und Schnee.

Das nächste Treffen fand – wie an vielen anderen Stellen auch – digital statt. In zwei Gruppen tauschten wir uns über das Homeschooling aus und suchten nach Stellschrauben, um die Abläufe weiter zu verbessern. Und auch um Verständnis für die Lehrerinnen und Lehrer wurde geworben. Haben sie doch genau wie viele andere mit den Tücken des Alltags zu kämpfen. Homeschooling bei gleichzeitiger Betreuung der eigenen Kinder zu Hause, steht meist der Durchführung von Videokonferenzen am Tag entgegen. Dennoch geben alle ihr Bestes, um Lösungen zu finden, die für beide Seiten passen.

Bleiben wir also weiter optimistisch und vertrauen auf unsere Stärken und unseren Glauben. Am Ende wird alles gut, dessen bin ich mir sicher. Nur manchmal müssen wir halt etwas länger durchhalten und warten. Wichtig ist, dass wir uns auch in diesen Zeiten des Abstands nicht völlig aus den Augen verlieren und trotz allem in Kontakt bleiben. Ich möchte daher alle dazu ermuntern, sich bei Fragen und Problemen an die jeweiligen Fachlehrer oder auch die Elternvertreter der Klassen zu wenden. So lassen sich die meisten Themen schnell klären und werden erst gar nicht zu großen Problemen. 

Viele Eltern sehen unter der Überschrift „Elternarbeit“ immer das Mitwirken im Elternbeirat der Schule, dabei kann jeder so viel im Kleinen mitgestalten. Unterstützen Sie Ihre Kinder, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Machen Sie ihnen Mut, seien Sie für sie da, wenn sie gebraucht werden. So schaffen wir es gemeinsam, dass unsere Kinder gesund in die Schule zurückkehren, ihre Ziele erreichen können und gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorgehen.

Ihre Daniela Krüger
Vorsitzende der Schulelternvertretung

 

Hier finden Sie die Geschäftsordnung der Elternvertretung.